Donnerstag, 17. November 2016

Demon Road- Hölle und Highway [Rezension]

Demon Road:


Titel: Demon Road- Hölle und Highway
Autor: Derek Landy
Reihe: Band 1 von Demon Road
Verlag: Loewe Verlag
Seitenzahl: 480
Preis: 19,95 €

Inhalt:


Derek Landy, Autor der weltweit erfolgreichen Bestseller über Skulduggery Pleasant, gibt wieder Vollgas. Demon Road ist ein irrwitziger Roadtrip, eine außergewöhnliche Coming-of-Age Geschichte und zugleich eine großartige Hommage an das amerikanische Horrorgenre, von Stephen Kings Klassikern bis zur Erfolgsserie Supernatural. Wenn ihr glaubt, eure Eltern wären schwierig, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten! Amber Lamont ist gerade 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre Kräfte wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen. Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA ist sie auf der Demon Road unterwegs, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller und erfährt nach und nach, was für teuflische Fähigkeiten in ihr stecken ... „Hölle und Highway“ ist der erste Band der Demon Road-Reihe. Mehr Infos und Extras zu Demon Road unter: www.demonroad.de

Cover:



Das Cover spiegelt definitiv die Stimmung des Buches wieder. Es zeigt zudem die Zentralen Inhalte des Buches. Es strahlt durch die Farben bereits Gefahr aus und macht neugierig darauf, was sich dahinter genau verbirgt. Was mir sofort auffällt ist der Charger, das Auto mit welchem Amer auf dem Demon Road unterwegs ist, erinnert es mich doch sehr stark an einen mir sehr gut bekannten Impala. Damit gibt es bereits auf dem Cover die erste Verbindung zu Supernatural, einer Serie die jeder, der auf übernatürliches steht, gesehen haben sollte.

Charaktere:



Amber ist alles andere als ein normaler Teenager, denn sie hat eine dunkle Seite, was nicht verwunderlich ist wenn die eigenen Eltern Dämone sind. Allerdings ist sie auch wie andere Mädchen ihres Alters oftmals emotional, fast schon aufbrausend. Man wird allerdings nicht so ganz schlau aus ihr, da sie einen leicht ambivalenten Charakter hat, was auch ihr sprunghaftes Verhalten erklärt. Es ist durchaus beeindruckend, wie sie sich einfach in eine Situation stürzt, egal wie gefährlich sie ist und diese, wenn auch teils mit Hilfe meistert. Eine sehr starke, weibliche Protagonistin.
Neben Amber gibt es noch Glen einen jungen Iren, der Amber auf ihrer Reise begleitet. Die beiden ergänzen sich ganz gut, allerdings redet Glen mir zu viel, und wenn ich das sage, dann muss das schon etwas heißen.
Wer mir da schon deutlich besser gefallen hat ist Milo, der Fahrer des Chargo und ebenfalls treuer Begleiter. Er hat von den dreien den interessantesten und mythischten Charakter. Generell habe ich ihn und seine Art irgendwie lieb gewonnen. Er hat die Tour echt bereichert.

Handlung:


Die Handlung entwickelt sich recht rasant. Was klar ist, wenn man auf der Flucht ist, weil wer flüchtet schon langsam und bedacht? Es geht die gesamte Zeit über so schnell weiter wie es begonnen hat, kaum ist eine Stattion des Road Trip abgeschlossen, kommt auch schon die nächste. Dabei erscheint es teilweise aber so, als gäbe es mit dem Roadtrip an sich zwar einen roten Faden, die Ereignisse daneben erzählen sich allerdings nicht stringent sondern wirken zum Teil in sich abgeschlossen, so das man sie fast schon alleine lesen könnte.
Allerdings mangelt es bei manchen Handlungssträngen an Erklärung und es wird nicht immer alles ganz klar aufgelöst, was viele Fragen hinterlässt. Aber da das Buch ja der Auftakt einer Reihe ist, werden die sich wahrscheinlich noch legen.

Was mir an der Handlung am besten gefallen hat, war dass es immer wieder indirekte Parralelen zu Supernatural gibt und ich vieles wiederentdeckt habe. Manche Sachen werden aber auch aus einer ganz anderen Perspektive gezeigt, was ich wirklich interessant fand.

Schreibstil:


Da ich noch kein Buch von Derek Landy gelesen habe, musste ich mich an seinen Schreibstil zunächst gewöhnen, das ist bei mir und Büchern die von Männern geschrieben wurden aber fast immer so, da sie ganz anders schreiben als Frauen und ich eher selten Bücher von Männern lese. Generell lässt sich das Buch dann aber sehr flüssig lesen und ich hatte nur selten Probleme. Was mich allerdings gestört hat, war das die Dialoge sehr ausschweifend gewesen sind. Oft wird geredet und geredet ohne damit wirklich was zu erreichen, gerade in Situationen in denen es eventuell einfach schlauer wäre ruhig zu sein.

Fazit:



Für alle die Supernatural genauso lieben wie ich ist dieses Buch eine echte Empfehlung, wenn man mal etwas in die Richtung der Serie lesen möchte. Auch für alle die was für Horror übrig haben und nicht gerade leicht besaitet sind. Trotz einiger Schwächen handelt es sich um ein spannendes Buch, perfekt für einen verregneten Herbsttag.

Bewertung: 



1 Kommentar:

  1. Huhu! :)

    Ich habe dieses Büchlein auch schon länger im Auge, deshalb musste ich gleich bei deiner Rezension stoppen. "Supernatural" liebe ich wirklich heiss, deshalb kommt "Demon Road" nun ganz fix auf meine Wunschliste. Ich bin wirklich gespannt und freue mich auf ein rasantes Leseerlebnis!

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom ♥♥♥

    AntwortenLöschen