Dienstag, 22. November 2016

Fünf am Meer [Rezension]


Titel: Fünf am Meer

Autor: Emma Sternberg
Verlag: Heyne Verlag
Reihe: /
Seiten
:
Preis: 9,99€



Inhalt:



Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel-Manhattans und die Storys über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf, der noch ein bisschen mehr zu wissen scheint.


Cover:


Das Cover ist einfach nur der Wahnsinn, es ist so ein Eye- Catcher. Zwar passt es nicht gerade zu der momentanen Jahreszeiten, aber für den Frühjahr/ Sommer ist es perfekt, weil man bei dem Anblick des Buches direkt Lust auf Urlaub bekommt. Die Farben strahlen richtig und machen wirklich Lust darauf das Buch auch zu lesen.

Charaktere:



Linn ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ein großes Herz hat. Sie wächst einen direkt ans Herz und man kann sich gut mit ihr identifizieren, sowohl in dem Moment als sie ihren Ex Inflagranti erwischt, als auch im weiteren Verlauf des Buches, wenn sie versucht mit dem Erbe ihrer Tante das zu erreichen, was für alle Beteiligten das Beste ist.
Die Bewohner des Hauses, welches Linn erbt sind alle so interessant und besonders, dass man sie einfach selbst kennen lernen muss. Sie sind alle fünf so schön ausgearbeitet, und sie haben alle ihre eigene Geschichte, die sie schließlich in die Pension am Meer geführt haben.
Und dann ibt es da noch ein paar Herrschaften, die Linn etwas den Kopf verdrehen, die ihr aber ach helfen dem eigentlichen Geheimnis hinter dem Erbe auf die Spur zu kommen.

Handlung:


Was mir an der Handlung besonders gefällt, ist das >Setting in welchem sie stattfindet. Ich habe nämlich eine leichte Schwäche für die Hamptons, da sie einfach so eine ganz eigene Art haben. Was würde ich nur dafür tun da mal Urlaub zu machen..
Aber auch die Geschichte an sich ist schön. Nur kurz bekommen wir einen Einblick in Linns altes Leben in Deutschland, bevor man sie auch schon auf ihr Abenteuer begleitet und mitfiebert, ob sie das Erbe ihrer Tante retten kann. Dabei weiß ich aber nicht , ob der Ablauf des ganzen so realitätsnah ist ( mir schien es etwas übertrieben, aber ich habe auch noch nie etwas geerbt).
Die Liebesgeschichte schleicht sich erst so nach und nach ein und bestimmt die Handlung erst ab der Mitte des Romanes, wo sie auch leicht ins stocken gerät.
Ich persönlich hätte gerne noch viel mehr über die Bewohner und das Haus an sich erfahren, da gerade diese Episoden mir am Besten gefallen haben.


Schreibstil:


Humorvoll beschreibt den Schreibstil wohl am besten. Immer wieder gerät man beim Lesen ins Schmunzeln. Dadurch macht es einfach Spaß das Buch zu lesen. Da der Stil dazu noch realtiv schlicht ist, fällt es nicht sonderlich schwer schnell durch zu kommen. Es ist der Stil eines seichten Sommerromanes, welches dieses Buch auch sein soll.


Fazit:

Wer jetzt schon an den nächsten Sommer und Urlaub im warmen denkt, der ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Es ist keine anspruchsvolle Lektüre, aber das muss es auch gar nicht sein. Die Geschichte ist sehr süß und ich habe das Buch gerne gelesen.  


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